Erich Kästner-Grundschule Ettlingen
Erich Kästner-Grundschule Ettlingen

Zeitreise in das Leben vor 300 jahren

Die Uhr einmal um 300 Jahre zurückdrehen – wie soll das nur gehen? Geschafft haben das die Erich Kästner-Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Projektes des SWR-Wissenschaftsredakteurs Uwe Gradwohl. Eine Zeitreise in das Jahr 1719, in dem noch mühsam mit Feder und Tinte geschrieben, Häuser mit Lehm gebaut, und die Wäsche von Hand gewaschen wurde. Gemeinsam mit Eltern und Zehntklässlern des AMG, die die einzelnen Stationen betreuten,  tauchten die EKS-Kinder in die Zeit des Barock ein und erprobten Kleidung, Handwerk, Musik und Tanz der Neuzeit. In den Pausen gab es in der Dorfschänke  leckeres Essen, das von den Mitgliedern der Fördergemeinschaft zubereitet worden war. Höhepunkt der arbeitsreichen Woche war das Projekt-Abschlussfest am Samstag, an dem gleichzeitig die Verabschiedung der Viertklässler von ihrer Grundschulzeit gefeiert wurde. Mit einem bunten Programm ließen die Kinder die Projektwoche und auch die Grundschulzeit der Viertklässler noch einmal Revue passieren und erfreuten die Zuschauer auf´s  Beste.

Eine treffende  Beschreibung der Aktivitäten dieser Woche stellt das folgende Lied dar, das von unserer Musiklehrkraft Frau Ziegler-Hülsheger gedichtet wurde und das jeden Morgen von den Kindern als Auftakt gesungen wurde.

 

Refrain (wird nach jeder Strophe gesungen):

 

Schau nur wie es damals war,

was war vor 300 Jahr‘,

komm - - mach mit - - die Zeitreise, das ist der Hit!

 

1.Strophe:

Markgraf Carl schlief im Hardtwald ein und er träumte so vor sich hin:

„Ich erbaue hier Schloss und Stadt, na klar, das macht sicherlich Sinn.“

 

2.Strophe:

Häuser, Schloss, alles war aus Holz, man verputzte alles mit Lehm.

Straßen liefen in Fächerform, innen war Stuck sehr gern geseh’n.

 

3.Strophe:

Hemden, Röcke und Hauben, so dass man damals einfach nicht fror.

Perücken auch für die reichen Leut‘, ja so sah die Mode es vor.

 

4.Strophe:

Selfie war damals Scherenschnitt, aus alten Lumpen schuf man Papier.

Darauf schrieb man in Sütterlin mit einer Feder von einem Tier.

 

5.Strophe:

Wäsche waschen war Schwerstarbeit, ja das machte damals die Frau.

Butter stampfen und Brote backen, wie’s ging wusst‘ sie ganz genau.

 

6.Strophe:

Kinder spielten mit Lumpenbällen in unser’m Dorf auch, na klar.

Dieses gab es da lange schon, doch barock ist der Hochaltar.

 

Es bleibt noch ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren des Projektes zu richten, ohne die die Durchführung eines solch großen Projektes nicht denkbar gewesen wäre:

Den Eltern, den Zehntklässlern des AMG und den Lehrkräften für Transport, Stationsbetreuung und Hilfe in der Dorfschänke sowie der Fördergemeinschaft der EKS, mit ihrer Vorsitzenden Frau Sobau, für Organisation, tatkräftige Hilfe und Finanzierung der Projektwoche.

Ebenso danken wir der Bürgerstiftung Ettlingen, für die Finanzierung der Grundgebühr und der Materialkosten, der Bäckerei Nussbaumer für die Verleihung der Kostüme sowie Familie Bergmann für die Herstellung der großen Holz-Wappen.

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

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