Erich Kästner-Grundschule Ettlingen
Erich Kästner-Grundschule Ettlingen

Schuljahreschronik 18-19

Projektwoche zum Schuljahresabschluss:                                Zeitreise in das Leben vor 300 Jahren

Die Uhr einmal um 300 Jahre zurückdrehen – wie soll das nur gehen? Geschafft haben das die Erich Kästner-Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Projektes des SWR-Wissenschaftsredakteurs Uwe Gradwohl. Eine Zeitreise in das Jahr 1719, in dem noch mühsam mit Feder und Tinte geschrieben, Häuser mit Lehm gebaut, und die Wäsche von Hand gewaschen wurde. Gemeinsam mit Eltern und Zehntklässlern des AMG, die die einzelnen Stationen betreuten,  tauchten die EKS-Kinder in die Zeit des Barock ein und erprobten Kleidung, Handwerk, Musik und Tanz der Neuzeit. In den Pausen gab es in der Dorfschänke  leckeres Essen, das von den Mitgliedern der Fördergemeinschaft zubereitet worden war. Höhepunkt der arbeitsreichen Woche war das Projekt-Abschlussfest am Samstag, an dem gleichzeitig die Verabschiedung der Viertklässler von ihrer Grundschulzeit gefeiert wurde. Mit einem bunten Programm ließen die Kinder die Projektwoche und auch die Grundschulzeit der Viertklässler noch einmal Revue passieren und erfreuten die Zuschauer auf´s  Beste.

Eine treffende  Beschreibung der Aktivitäten dieser Woche stellt das folgende Lied dar, das von unserer Musiklehrkraft Frau Ziegler-Hülsheger gedichtet wurde und das jeden Morgen von den Kindern als Auftakt gesungen wurde.

 

Refrain (wird nach jeder Strophe gesungen):

 

Schau nur wie es damals war,

was war vor 300 Jahr‘,

komm - - mach mit - - die Zeitreise, das ist der Hit!

 

1.Strophe:

Markgraf Carl schlief im Hardtwald ein und er träumte so vor sich hin:

„Ich erbaue hier Schloss und Stadt, na klar, das macht sicherlich Sinn.“

 

2.Strophe:

Häuser, Schloss, alles war aus Holz, man verputzte alles mit Lehm.

Straßen liefen in Fächerform, innen war Stuck sehr gern geseh’n.

 

3.Strophe:

Hemden, Röcke und Hauben, so dass man damals einfach nicht fror.

Perücken auch für die reichen Leut‘, ja so sah die Mode es vor.

 

4.Strophe:

Selfie war damals Scherenschnitt, aus alten Lumpen schuf man Papier.

Darauf schrieb man in Sütterlin mit einer Feder von einem Tier.

 

5.Strophe:

Wäsche waschen war Schwerstarbeit, ja das machte damals die Frau.

Butter stampfen und Brote backen, wie’s ging wusst‘ sie ganz genau.

 

6.Strophe:

Kinder spielten mit Lumpenbällen in unser’m Dorf auch, na klar.

Dieses gab es da lange schon, doch barock ist der Hochaltar.

 

Es bleibt noch ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren des Projektes zu richten, ohne die die Durchführung eines solch großen Projektes nicht denkbar gewesen wäre:

Den Eltern, den Zehntklässlern des AMG und den Lehrkräften für Transport, Stationsbetreuung und Hilfe in der Dorfschänke sowie der Fördergemeinschaft der EKS, mit ihrer Vorsitzenden Frau Sobau, für Organisation, tatkräftige Hilfe und Finanzierung der Projektwoche.

Ebenso danken wir der Bürgerstiftung Ettlingen, für die Finanzierung der Grundgebühr und der Materialkosten, der Bäckerei Nussbaumer für die Verleihung der Kostüme sowie Familie Bergmann für die Herstellung der großen Holz-Wappen.

Ein Herz für das Lesen

EKS-Fördergemeinschaft sponsert Lesevergnügen

Hurra, wir dürfen ins Lesezimmer!, jubeln Matilda und Lena und flitzen, gefolgt von ihren Klassenkameraden, ins neu geschaffene Lesezimmer der Erich Kästner-Schule. - Schuhe ausziehen - dann kann es losgehen mit der Auswahl eines Buches und der Suche nach einem schönen Leseplatz auf den witzigen "Lümmel-Sesseln" oder auf dem gemütlichen Teppichboden.

Wie wichtig das Lesen in allen Bereichen des Lebens ist, das ist Eltern und Lehrkräften gleichermaßen klar. Aber nicht immer findet man in einer Schule die geeignete Leseumgebung, die entsprechende Ruhe und Zeit um sich in ein Buch zu vertiefen. Mit dem Anspruch, dies für unsere Schule zu erreichen, besuchten die Lehrkräfte der EKS am Anfang des Schuljahres eine Wochenend-Fortbildung, um ein geeignetes Lesekonzept für die Ettlingenweierer Schule zu entwickeln. Schnell wurde klar: Eine Schülerbücherei sollte auf jeden Fall eingerichtet werden. Bücher wurden angeschafft und von den Lehrerinnen katalogisiert, Ein Raum war gefunden, doch die sonstige Ausstattung des Lesezimmers war noch mehr als dürftig. Zur großen Freude aller, machte dann Anfang des Jahres die EKS-Fördergemeinschaft das unwiderstehliche Angebot, eine erkleckliche Summe aufzuwenden, und mit der Anschaffung von "Lümmel-Sesseln" und einem großen Teppichboden eine solch schöne Leseumgebung zu finanzieren.

Seit Juni diesen Jahres verfügt die EKS nun über ein Lesezimmer und eine Schülerbücherei, die von allen Klassen genutzt wird. Hier finden stilles Lesen, Buchpräsentationen und die Vorlese-Kooperationen zwischen den Klassen 1 und 3 sowie den Klassen 2 und 4 statt.

Diese Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt, darin sind sich Erich Kästner-Kinder und Lehrerschaft einig. Hier macht das Lesen doppelt so viel Spaß! Unser riesiges Dankeschön für das Lesevergnügen geht an die Vorstandschaft und die Mitglieder der Fördergemeinschaft.

 

Hand-Ball-Spiel-Turnier

Jedes Jahr – angedockt an das große Handballturnier-Wochenende des TV Ettlingenweier – richten unsere Kooperationspartner, namentlich Frau Bannwarth und Frau Gleixner, mit ihren Helfern für die Schulen in und um Ettlingenweier ein Handball-Schulturnier aus.

 

Leider traten in diesem Jahr nur drei Mannschaften gegeneinander an, zwei davon stellte die EKS. Das tat jedoch der guten Laune und dem Einsatzwillen der Schülerinnen und Schüler keinen Abbruch. Jeder gab sein Bestes, obwohl der Sieg für Bruchhausen eine klare Sache war.

Eine gute Neuerung waren die Stationen für Geschicklichkeit und Kooperation, die ebenfalls in die Turnierwertung einflossen. Auch die Kinder, die nicht im Turnier teilnahmen, konnten sich daran vergnügen. So wurde der Tag für alle ein gelungener Sporttag.

 

Vielen Dank an Frau Bannwarth, Frau Gleixner und alle weiteren Helfer des TVE, die uns ihre Zeit und ihre Mühe geschenkt haben und damit die Kinder dem Handballsport ein Stück näher gebracht haben.

Mathe-Känguru-Wettbewerb

Knobeln, Kniffeln und um die Ecke denken, war gefragt beim jährlich stattfindenden Mathe-Känguru Wettbewerb. Traditionell nehmen daran die Dritt- und Viertklässler der Erich Kästner-Schule teil. Die interessanten, teils witzigen Aufgaben fordern von den Schülerinnen und Schülern vielfältige Kompetenzen, die man im täglichen Leben – und sogar in der Schule – gut gebrauchen kann. Genaues Lesen, Kombinieren, das Ausschlussverfahren anwenden, hilfreiche Skizzen anfertigen, all das sind gefragte Fertigkeiten um zu Lösungen zu kommen. Dass dies auch Drittklässler als jüngste Wettbewerbsteilnehmer schon gut bewältigen können, bewiesen insbesondere Philipp Wieland, mit einem ersten Platz in seiner Altersgruppe und den meisten richtigen Lösungen in Folge, Clara Kley mit einem zweiten Platz und Nicolas Winter mit einem sehr guten dritten Platz. Von den Viertklässlern konnte Alina Schmidt, als Beste ihrer Klasse, einen dritten Platz zu erringen.

Aber auch alle anderen Kinder hatten sich Mühe gegeben und erhielten als Anerkennung eine Urkunde und einen Zauberwürfel sowie ein Heftchen mit Känguru-Knobelaufgaben.

Die Teilnahme an diesem tollen Wettbewerb ermöglicht die Fördergemeinschaft der Erich Kästner-Schule, indem sie das Startgeld für alle Dritt- und Viertklässler übernimmt. Dafür herzlichen Dank.

EKS-Sieger im Europäischen Wettbewerb

Stolz präsentieren die sieben Sieger der Erich Kästner-Schule ihre prämierten Werke, die sie für den Europäischen Wettbewerb erstellt hatten. Zum Thema "Mit dem Flugtaxi durch Europa" hatten sie sich viel Mühe gegeben und preiswürdige Bilder gezeichnet. Zur Belohnung gab es eine Siegerehrung vor großem Publikum im Eichendorff-Gymnasium sowie eine Urkunde und einen Sachpreis. Wir gratulieren!

Obere Reihe v.li.n.re.: Johanna Schmittlein, Annika Plathow, Elena Graf, Tim Kaiser

Untere Reihe v.li.n.re.: Emma Sobau, Emilia Frei, Philipp Wieland

Erich Kästner-Schule läuft

 

"Wie lange dauert es noch?" und "Wann geht es endlich los?", waren die meistgestellten Fragen am Freitagabend vor dem großen Rennen. Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Schule fieberten gemeinsam mit ihren Altersgenossen dem Beginn des Volksbank-Altstadtlaufs 2019 entgegen. Eine anspruchsvolle Strecke von 1000 Metern – zu lang um zu sprinten, zu kurz um in ein persönliches Durchhaltetempo zu kommen – war von den jüngsten Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Altstadtlaufs zu bewältigen. Aber die aufregende Atmosphäre, das laue Sommerwetter und das große Feld von jugendlichen und erwachsenen Läufern trug dazu bei, dass alle Teilnehmer hochmotiviert in den Lauf starteten und schlussendlich auch mit Stolz ihre wohlverdiente Medaille entgegennehmen konnten.

Im Teilnehmerfeld von 116 Schülern U12 war der herausragende Läufer der Erich Kästner-Schule Tim Kaiser auf dem 5. Platz, zeitlich dicht gefolgt von Jakob von Berg, 8. Platz sowie Philipp Wieland und Torben Utz auf dem 15. und 16. Platz.

Bei den Mädchen konnte Nele Riehemann mit einer Zeit von 4:22 Min. den 23. Platz von 105 Mädchen erringen, gefolgt von Emilia Frei auf dem 24. Platz mit 4:24 Min.

Besonders erfreulich war auch die große Zahl der Erstklässler, die das erste Mal am Altstadtlauf teilnahmen. An sie und alle Nichtgenannten geht eine herzliche Gratulation für ihren Einsatz, ihr Durchhaltevermögen und einen tollen Lauf.  

Lecker!

Ein wohlschmeckendes Frühstück genossen die Schülerinnen und Schüler der EKS kurz vor den Osterferien. Gemeinsam in den Klassen waren Himbeerquark, Obst- und Gemüsespieße sowie Wurst- und Käseplatten für alle EKS-Schüler und Schülerinnen zubereitet worden. Natürlich wurde dabei auch darauf geachtet, dass wenig Zucker und Fett verwendet wird – schließlich wollen alle fit und gesund bleiben. Auch über einen schön gedeckten Tisch hatten sich die Kinder Gedanken gemacht und einiges dazu mitgebracht.

Gemeinsam in der Klassengemeinschaft zu essen, war dann der Höhepunkt der Aktion und die sollte – wie zu hören war –dringend wiederholt werden.

Umweltengel unterwegs

 

Packen wir es an! Motiviert und bestens gelaunt beteiligten sich am vergangenen Freitag die Viertklässler der Erich Kästner-Schule an der Umweltaktion der Stadt Ettlingen. Prominent eingewiesen vom Leiter des Amtes für Umwelt und Energie, Herrn Peter Zapf, und freundlich für das Engagement gelobt von Ortsvorsteherin Frau Elisabeth Führinger, wollten die Schülerinnen und Schüler dem Unrat in Ettlingenweier zu Leibe rücken. Doch das war gar nicht so einfach. Denn, wie die Klasse 4 einhellig feststellte, waren die Dorfstraßen in Ettlingeweier und auch die Spiel- und Dorfplätze sehr gepflegt und nur ganz wenig vermüllt. Dafür muss einmal die Dorfbevölkerung von Schülerseite sehr gelobt werden.

Fündig wurde man jedoch ganz schnell an den etwas weniger einsichtigen, schneller befahrbaren Straßenrändern, am Grünmüllplatz und am Eisenbahndamm: Essenstüten, Alufolien, Plastikflaschen, jede Menge Zigarettenkippen und sogar eine Tüte mit Altbatterien wurde von den Schülerinnen und Schülern eingesammelt. Da war allerseits Kopfschütteln bei den Umweltengeln angesagt. Denn dass eine PET-Flasche erst nach 450 Jahren zerfällt, eine Plastiktüte 10 bis 20 Jahre im Meer schwimmt, bis sie zerrieben ist und ein Styroporbecher 50 Jahre braucht, bis er zerbröselt, lernt man doch schon in der Erich Kästner-Schule!

Deshalb – bitte liebe Erwachsene und Kinder – geht äußerst sparsam mit Kunststoffen um und entsorgt eure Abfälle in den bereitgestellten Behältern. Die Natur und die Umweltengel der EKS sagen DANKE!

 

 

EKS in Bewegung

 

"Kinder bewegen sich viel zu wenig!", war diese Woche in der Zeitung zu lesen  – "WIR NICHT!", war die einhellige Meinung der Erich Kästner-Schülerinnen und Schüler. Und wenn man gesehen hat, wie wuselig und sportlich es am großen Geräte-Sporttag der EKS zuging, konnte man dieser Aussage nur zustimmen. Geschickt bewältigten die Kinder der Klassen 1 bis 4 die interessanten Stationen an Großgeräten, mit denen die Halle wie ein Abenteuerspielplatz ausgestattet war. Ein großer Rollhügel, wackelige Brücken, Minitrampoline, eine "Waschanlage" für Rollbrettfahrer und nicht zu vergessen die berühmte Gletscherspalte waren in der Halle aufgebaut und wurden von den Kindern begeistert angenommen.

Nur durch die Unterstützung von Elternseite ist es möglich, für die Kinder ein solches Sportangebot zu machen. Als Gruppenbetreuer weisen sie die Schülerinnen und Schüler in die Stationen ein, erfinden und variieren die Bewegungsaufgaben und achten auf die Sicherheit. Dafür einmal mehr ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.

Einrad-AG der EKS – eine rollende Erfolgsgeschichte!

 

"Frau Klünder, kuck mal was ich kann!", schallt es aus allen Richtungen, als ich die Turnhalle betrete. Staunend schaue ich auf meine Schülerinnen, die erst seit einem halben Jahr auf dem Sattel eines Einrades sitzen. Winkend fahren sie an mir vorbei, überqueren Hindernisse, wie zwei gegeneinander gestellte Sprungbretter oder eine dicke Bodenmatte, fahren Slalom um Hütchen oder prellen sogar Bälle während der Fahrt. Luisa, Ana-Marie, Alina, Emma, Emilia, Ronja, Clara, Lea, Eva, Johanna, Julia, Elena R. und Elena G. sind mit Feuereifer und großem Geschick bei der Sache. Da ich vor einiger Zeit ebenfalls versucht habe, das einrädrige Gefährt zu fahren, kann ich durchaus einschätzen, wie schwierig es ist, damit vorwärts zu kommen und dabei im Sattel zu bleiben. Umso erstaunter bin ich, welche Riesenfortschritte die Dritt- und Viertklässler- Mädchen gemacht haben, die seit diesem Schuljahr einmal wöchentlich die Einrad-AG der Erich-Kästner-Schule besuchen. Ein dickes Lob geht deshalb an alle Teilnehmer der Einrad-AG!

Bevor man nämlich so souverän auf dem Einrad sitzen kann, muss einiges geübt und viel Frust verarbeitet werden. Es gilt zunächst einmal, ein Gefühl für das Einrad zu entwickeln um die Balance halten zu können. Sobald dies geschafft ist, versucht man, mit Hilfe eines Partners oder von anderen Haltemöglichkeiten kleine Entfernungen frei zu fahren. Oft genug muss man dabei vom Rad absteigen oder fällt auch einmal herunter. Das ist nicht immer angenehm und die Frustrationstoleranz wird auf eine harte Probe gestellt, bevor sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen. Die sind dafür aber umso schöner - das Glücksgefühl ist riesengroß. Gleichzeitig entsteht dadurch auch die Motivation, weiterhin zu üben und neue Einrad-Herausforderungen anzunehmen.

Dass es die Möglichkeit das Einradfahren zu erlernen überhaupt gibt, verdanken wir Frau und Herrn Hubig, die bereits im letzten Schuljahr in der EKS eine Unterrichtseinheit zum Thema Fahren – Gleiten – Rollen mit den damaligen Drittklässlern durchgeführt haben. Die Begeisterung für das Einradfahren haben sich die beiden pensionierten Pädagogen bereits vor Jahren in einer Intensivausbildung für Zirkuspädagogik erworben und bereits damals den Mehrwert für die schulischen Bildungs- und Erziehungsziele erkannt. Sich gegenseitig zu helfen, sich aufeinander abzustimmen, Frustrationen zu überwinden, Durchhaltevermögen zu zeigen und schließlich auch einmal den Erfolg anderer anzuerkennen – all das und vieles mehr lernt man – ganz unbewusst – beim Einradfahren.

Frau und Herr Hubig unterstützen dabei die Kinder in jeder Hinsicht, ermuntern, trösten und stecken neue Ziele. Und so kann die Erfolgsgeschichte "EKS-Einrad-AG" weiterrollen.

Für dieses tolle, ehrenamtliche Engagement sprechen wir Frau und Herrn Hubig ein ganz riesiges Dankeschön aus. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin auf sie zählen können.

Auf dieses Projekt wurden auch die Autoren der pädagogischen Zeitschrift "Lehren & Lernen" aufmerksam. Lesen Sie den Bericht des Heftes 12/2018 als hier als PDF-Dokument.

 

 

 

 

Weihnachtsfeier

 

Den Abschluss der schulischen Weihnachtszeit feierten die Erich Kästner-Schüler mit einer großen Weihnachtsfeier, zu der auch alle Eltern und weitere Gäste eingeladen waren.

 

Den schlagenden Auftakt lieferte die Percussiongruppe der Klassen 1 und 2, die durch ihren Gleichklang trotz der großen Anzahl von Kindern beeindruckte. Das war Rhythmus, der im ganzen Körper spürbar war! Auch die Kinder hatten sichtlich Spaß an Ihrem Spiel. Hier hat Schlagzeuglehrer Björn Etzel ganze Arbeit geleistet. Vielen Dank Herrn Etzel und dem MVE für die Kooperation.

 

Im Anschluss mahnten die Erstklässler die Erwachsenen mit dem Gedicht "Vorweihnachtstrubel" dass trotz der vielen Dinge, die jeder meint erledigen zu müssen, auch noch Zeit für die Kinder bleiben solle.

 

Mit dem Gedicht und Spiel des " Zauberlehrlings" brachten die Viertklässler eine leicht mystische Stimmung auf, die von den Musikstücken der Orff-AG wieder in beruhigendere Töne umgewandelt wurde.

 

Gleich zweimal wurde der Weihnachtsklassiker "Jingle Bells" von den Viertklässlern tänzerisch gestaltet. Ein rot-weißer Schülerreigen tanzte zunächst zu einer eher klassischen Version des Liedes und kurz darauf boten Luisa, Alina, Ana-Marie und Emilia eine selbst zusammengestellte Hip-Hop-Choreografie auf das bekannte Lied dar.

 

Die Zweitklässler suchten verzweifelt die richtige Mütze für den Weihnachtsmann, die Gottseidank rechtzeitig vor Weihnachten in einem Baum hängend gefunden wurde.

 

Mit dem Krippenspiel "Ein Licht in dunkler Nacht" erzählten die Drittklässler die Weihnachtsgeschichte, bevor der Lichtertanz der Zweitklässler in der völlig abgedunkelten Turnhalle die Stimmung still und feierlich machte.

 

Zum Abschluss sangen Kinder und Erwachsene noch "Alle Jahre wieder" bevor zum Ausklang des Abends noch Glühwein, Punsch und Lebkuchen verzehrt wurden.

 

Mein Dank geht an alle Mitwirkenden - an Lehrerinnen und Kinder fürs Üben, an die Eltern für Kostümbereitstellung und an die Fördergemeinschaft unter Leitung von Frau Sobau für die Organisation des Buffets.

Adventshöfe

 

Eine schöne Tradition ist auch die Teilnahme der EKS an der Ettlingenweierer Adventshöfen.

Im Schulhof der EKS erklangen am vergangenen Montag stimmungsvoll gesungene Lieder und Musikstücke der Orff-AG. Und damit auch die traditionellen Weihnachtsmelodien von den Kindern nicht vergessen werden, sangen Eltern, Gäste und Kinder gemeinsam einige Lieder aus dem – speziell für die Adventshöfe zusammengestellten – Liederbuch. Als Abschluss zeigten die Zweitklässler noch einen wunderschönen Lichtertanz mit bunt beklebten Gläsern. 

Seniorenfeier

 

Mit Liedern und Instrumenten verbreiteten die Erich Kästner-Kinder ein bisschen weihnachtliche Stimmung beim Seniorennachmittag des Roten Kreuzes. Im gut gefüllten Saal des Gemeindezentrums Ettlingenweier trugen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 und der Orff-AG ein Sternen-Rondo, und die Lieder "Als ich bei meinen Schafen wacht" und "Stern über Bethlehem" vor. Den harmonischen Abschluss des EKS-Auftrittes bildete das von Jung und Alt gemeinsam gesungene Lied " Alle Jahre wieder".

Im Anschluss an den Auftritt bedankte sich Rektorin Karin Klünder für die gute Kooperation des Roten Kreuzes Ettlingenweier mit der Erich Kästner-Schule. Jedes Jahr erhalten die Drittklässler von Herrn Markus Grimm einen Unterricht in Erster Hilfe und sind dann das ganze Schuljahr über als Pausenhelfer im Einsatz. Sie schauen nach verletzten Mitschülern, trösten, benachrichtigen die Aufsichtslehrerin und lernen so, verantwortungsvoll in einer Gemeinschaft Aufgaben zu übernehmen.

Auch bei weiteren Schulveranstaltungen, wie z.B. Sankt Martin, stehen die Helfer des Roten Kreuzes der EKS unterstützend zur Verfügung. Dafür sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Ein bisschen so wie Martin

 

Ein untrügliches Zeichen der Herbstzeit ist das Fallen des Laubes, die kürzer werdenden Tage und das jährlich wiederkehrende Fest des Heiligen Sankt Martin. In der Erich Kästner-Schule wird dieses traditionell mit einem morgendlichen Gottesdienst und einem Laternen- und Fackellauf begangen.

Gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens St. Elisabeth ließen sich im Morgengottesdienst große wie kleine Kinder von der Geschichte eines Jungens namens Martin anrühren, der seine Laterne verschenkte. Denn auch Kinder können "Ein bisschen so wie Martin" sein, indem sie anderen etwas abgeben, das diese brauchen.

Am Abend versammelten sich die Schulkinder dann auf dem Schulhof und bildeten einen langen Zug, der von den Viertklässlern mit Fackeln angeführt wurde. Gut begleitet von der Jugendfeuerwehr Ettlingenweier marschierten die Schülerinnen und Schüler durch die Straßen, und trugen stolz Ihr Licht.

Im Anschluss versammelten sich Kinder und Eltern im Schulhof und sangen die allseits bekannten Martinslieder. Dabei wurden sie musikalisch bestens begleitet von der Jugendkapelle des MVE. Ein Umtrunk mit Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen, welche man rund um das Feuer verzehren konnte, bildete den gemütlichen Abschluss.

Vielen Dank an alle unsere Helfer, die dieses Fest jährlich ermöglichen: Die Eltern der Viertklässler, die für das leibliche Wohl sorgen, der Musikverein, der unseren Gesang in gekonnter Manier aufwertet und last but not least die Jugendfeuerwehr, die immer wieder unseren Zug sicher begleitet. Auch den spontanen Helfern sei gedankt, die zugreifen, wo Hilfe gebraucht wird, Feuerholz spendieren und beim Aufräumen helfen. Dies alles ist ganz im Sinne des Heiligen Sankt Martin.

Hüpfende Herzen

 

Sich bewegen, hüpfen, springen, dabei Freude haben und gesund bleiben. Was gibt es Passenderes für eine Grundschule mit Schwerpunkt Bewegung. Genau das geschah in der Turnhalle der EKS am vergangenen Freitag. Unser eingeladener Gasttrainer, Herr Filip Branic, vertrat mit einem Skipping-Hearts-Workshop in Klasse 4, in bester Manier die Deutsche Herzstiftung. Deren Anliegen ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass selbst kurze und einfache, tägliche Bewegungszeiten das Herz trainieren und somit zu lebenslanger Gesundheit beitragen können.  

An Partner- und Einzelstationen wurden von den Viertklässlern verschiedene Übungen einstudiert, bis nach zwei Unterrichtsstunden eine vorführungsreife Vorstellung erarbeitet war. Diese wurde dann allen Kindern und einigen Eltern der EKS präsentiert und mit großem Beifall bedacht. Was alles in Sachen Seilspringen – als Sportart auch Rope Skipping genannt – möglich ist, zeigte Herr Branic dann am Ende der Vorstellung. Da wirbelte das Seil nur so um die Beine. Sogar einen Dreifachdurchschlag bekamen wir zu sehen. In höchstem Maße motiviert, durften nun Groß und Klein selbst ausprobieren, wie kunstvoll sie das Seil schwingen konnten. Und so war in kürzester Zeit unsere Turnhalle voller fröhlich hüpfender Herzen. Wenn das kein Erfolg für die Deutsche Herzstiftung ist!

EKS goes Hollywood

 

Bereits seit einigen Wochen war im Erich Kästner-Schulhaus immer wieder mal eine kleine Melodie zu hören "2 mal 3 macht 4, widewidewitt und 3 macht neune"! Was war da los? Können die EKS-Kinder etwa nicht mehr rechnen? Und dann war da auch noch von einer Insel mit zwei Bergen, in dem schönen Lummerland, die Rede. Unerhört! Gefällt es den Kindern etwa in Ettlingenweier nicht mehr?

Die Schulleiterin Karin Klünder war verwirrt, aber Musiklehrerin Ute Ziegler-Hülsheger konnte das Ganze aufklären:

Kinder und Jugendliche der Herz-Jesu-Gemeinde Ettlingen hatten eine Rahmenhandlung für das Musical "Eine Reise nach Hollywood" selbst verfasst. Dieses wurde vor den Sommerferien in Ettlingen sehr erfolgreich uraufgeführt. Daraufhin wurde von den beiden Chorleitern, Frau König und Herrn Bieringer  die Idee geboren, eine weitere Aufführung als Kooperationsprojekt mit den Kindern in der Erich Kästner-Schule durchzuführen.

In allen vier Klassen der EKS wurden daraufhin im Musikunterricht fleißig die Lieder eingeübt, bis am vergangenen Samstag die Aufführung starten konnte.

Die zahlreich erschienenen Gäste wurden mit Hilfe der Rahmenhandlung in die Länder berühmter und bekannter Musicals entführt und genossen die stimmlich wunderbar vorgetragenen Haupttitel von Musicals wie Titanic und West Side Story und sowie der Kinder-Musicals, Pippi Langstrumpf, Jim Knopf, Dschungelbuch und dem König der Löwen. Die gelungene Darbietung wurde mit viel Beifall und dem Wunsch nach einer Zugabe bedacht und hierbei war allen Kindern die Freude und der Stolz über das Projekt anzusehen.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Chorleitern Frau König und Herrn Bieringer sowie der Musiklehrerin Frau Ziegler-Hülsheger, die die klanglich hervorragenden Ensembles betreut haben, Frau Gehrig, die für Organisation und Koordination der Aufführung sorgte und Herrn Mühlbecker, der für die Technik verantwortlich zeichnete.

 Ein besonderer Dank geht an die Fördergemeinschaft der Erich Kästner-Schule mit unserer Vorsitzenden Frau Sobau, und ihren Helferinnen und Helfern, die für die Pausenerfrischungen gesorgt haben.

Rundum glücklich …

… waren die Handbälle der Erich Kästner-Schule am vergangenen Freitag. Endlich wurden sie einmal wieder nach Herzenslust gerollt, geprellt, geworfen und gefangen. Alle Kinder der EKS bespielten eifrig die Stationen, die Koordination, Spielfreude und Ballgeschicklichkeit verlangten.

Zur Ausrichtung eines Grundschulaktionstages mit dem Motto  "Lauf dich frei!  Ich spiel dich an!" hatte der Badische Handballverband die Schulen und Vereine aufgefordert und so waren - wie bereits in den letzten Jahren -  auch die Handballabteilung des TVE und die Erich Kästner-Schule in Sachen Kooperation tätig. Dass dies nun - wie immer - ein gelungener Sporttag wurde, ist zum einen dem unermüdlichen Einsatz von Ulrike Bannwarth und Laura Hurrle zu verdanken und zum anderen den Eltern der EKS-Schülerinnen und Schülern, die die Einweisung und Betreuung der Kinder an den Stationen übernommen hatten.

Nach zwei Stunden "Ballarbeit" nahmen verschwitzte aber rundum zufriedene Kinder ihre verdienten Urkunden und einen Handball-Button in Empfang und auch die Bälle hatten sich am Ende ausgepowert und rollten rundum glücklich in den Schrank zurück.

 

Wasser für Alle!

Unterhaltsam und lehrreich und dann auch noch zum Mitmachen – das ist das Erfolgsrezept von Frank Ströbers Mitmach-Theater "Käfer & Co", mit welchem er am vergangenen Freitag bereits zum dritten Mal in der Erich Kästner-Schule zu Gast war. Im diesjährigen Theaterstück erfuhren die Kinder, wie wertvoll und bedeutsam sauberes Trinkwasser für alle Menschen, Tiere und Pflanzen der Erde ist und wie man sich dafür einsetzen kann, dass dieses kostbare Wasser für alle verfügbar ist.

Mit vorher eingeübten Liedern und Bewegungen verfolgten die EKS-Schülerinnen und Schüler gespannt die von Frank Ströber mit Bravour erzählte Geschichte der Tiere vom Liliensee, die feststellen, dass der ungebremste Verbrauch von Wasser viele Nachteile für ihre Umwelt hat. Mit Liedern wie "Ich bin klein, aber nicht allein" und "Wasser ist für alle da!" machen sie sich Mut und holen Hilfe für ihr Vorhaben, die Bergwaldquelle wieder sauber zu halten. Dass die Botschaft verstanden worden war, bewies der kräftige Beifall am Schluss des Stückes.

Willkommen liebe Erstklässler

Einschulungsfeier

 

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. Großer Aufmarsch der Schultüten und ihrer kleinen Begleiter in der Erich Kästner-Schule. Mit einem liebevoll gestalteten Gottesdienst und hatten sich zuvor die Erzieherinnen und Pfarrer Dr. Merz in der St Dionysios-Kirche von den "Großen" verabschiedet. Mit wenigen, aber bedeutsamen Schritten wurde nun zum ersten Mal der Schulweg beschritten. Ein bisschen Aufregung war da nicht nur den Schulanfängern sondern auch deren Eltern und Großeltern anzumerken.

Doch Aufregung, Neugier und vielleicht ein bisschen Unsicherheit gehören zum Schulanfang dazu, wie Schulleiterin Karin Klünder in ihrer Ansprache vermerkte, aber in der EKS freuen sich Lehrer- und Schülerschaft sehr auf die Erstklässler, die nun die Grundschul-Gemeinschaft komplettieren. Und schon nach ein paar Tagen werden Schule und Unterricht ganz selbstverständlich für die I-Dötzchen werden.  

Mit dem Theaterstück "Ohne dich", erzählte und spielte die Klasse 2 unter der Leitung von Frau Wild die Geschichte vom Drachen Bodo, der denkt, er sei zu nichts nütze. Doch als Bodo sich aus lauter Trauer in eine Höhle zurückgezogen hatte, merkten die anderen Tiere, wie wichtig ihnen die Fröhlichkeit und Herzlichkeit von Bodo fehlte und holten ihn wieder zurück.

Dass Fröhlichkeit, Freundlichkeit, Herzlichkeit und Einfühlsamkeit auch ganz wichtige Eigenschaften sind, die man in der Schulgemeinschaft braucht, betonte Karin Klünder und wies gleich darauf hin, dass auch diese Dinge in der Schule eingeübt werden.

Im Anschluss an das Theaterstück unterrichtete die Klassenlehrerin Frau Zepf-Wiederkehr ihre frischgebackenen Erstklässler in einer ersten Schulstunde. Die Eltern und Gäste der Feier wurden inzwischen bestens mit Kaffee und Kuchen von den Zweitklasseltern versorgt.

Allen die zum guten Gelingen der Einschulungsfeier beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

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