Erich Kästner-Grundschule Ettlingen
Erich Kästner-Grundschule Ettlingen

Unser Projekt mit der Majolika

Lesen Sie im Bericht von Annalena, Lea und Christian, wie sie das Majolika-Projekt erlebt haben.

 

Die Geschichte der Erich Kästner-Wandfriese begann mit einer Aufräumaktion im Keller der Schule. Wir entdeckten Bruchstücke mit glänzenden und matten Glasuren. Als wir sie zusammensetzten, erhielten wir ein Bild mit Symbolen für die Schulfächer Weltkunde, Religion, Musik, Mathematik und Deutsch. Frau Klünder erzählte uns, dass dieses Wandbild aus Tonplatten 1974 von dem Künstler Karl-Heinz Feist geschaffen wurde und früher an der Schulaußenwand befestigt war.

Und dann ging es los – Wir durften selbst einen solchen Wandfries herstellen.

Am 29.04.2014 kam Herr Dr. Kistner von der Majolika in unsere Schule. Die Majolika ist eine Künstlerwerkstatt in Karlsruhe, in der man Kunstwerke von Hand herstellt. An diesem ersten Arbeitstag sollten wir Entwürfe für unseren Wandfries zeichnen. Wir wurden in 4 Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 war für das Thema Lernen zuständig, die Gruppe 2 für das Thema Sport. Die Gruppe 3 wählte das Thema Gesundheit und Gruppe 4 war für das Thema Gemeinschaft zuständig. Jede Gruppe musste sich für ihr Thema ein paar Symbole ausdenken und dann aufzeichnen.

Als wir eine Woche später in den TW-Raum kamen war alles schon vorbereitet: Die Tonplatten, in die wir später die Symbole der einzelnen Themen einritzen sollten und die Messer mit denen wir ritzen sollten. Diesmal war Frau Schemel da. Diese ist eine Künstlerin die zeitweise in der Majolika arbeitet. Sie erklärte uns, wie wir die Symbole in die unbearbeiteten noch verformbaren Tonplatten einritzen oder die Formen aufbauen sollten. Dann ritzten und ritzten wir. In der „Ritzzeit“ packte Frau Schemel spezielle Tonfarbe aus – die sogenannte Engobe- und rührte sie an. Als wir dann mit dem Ritzen fertig waren durften wir die Tonplatten mit der Engobe anmalen. Sobald wir fertig waren erklärte uns Frau Schemel dass sie die Tonplatten mit in die Majolika nehmen wird, um sie das erste Mal zu brennen. Diesen ersten Brand nennt man Schrühbrand.

Am 27.05.2014 durften wir mit Frau Klünder zur Majolika-Manufaktur nach Karlsruhe fahren. Frau Führinger und Herr Lauinger begleiteten uns. Im Innenhof der Majolika durften wir dann erstmal vespern. Danach nahm uns Frau Schemel in Empfang. Nach der netten Begrüßung erklärte Sie: „Heute werdet ihr eure Tonkunstwerke mit bunter Glasur bemalen. Danach machen wir eine Führung durch die Majolika.“ Nach ein paar Minuten Essenszeit gingen wir dann zur Werkstatt der Majolika. Oben in der Werkstatt angekommen erklärte uns Frau Schemel wie wir die Glasur auf unsere Tonplatten auftragen sollten.

Dann begann unsere Führung durch die ganze Majolika : Zuallererst bekam jeder von uns ein Stück Ton, das man verformen konnte wie man wollte. Dann ging es weiter durch die Werkräume. Wir sahen einen Raum in dem kleine Formen gegossen wurden, wir sahen, wie kleine Tassen mit Unterteller getöpfert wurden, wie getöpferte Kunstwerke bemalt wurden und wir sahen, wie ein Restaurator das alte Kunstwerk des Künstlers Karl Heinz Feist restaurierte. Am Ende der Führung besichtigten wir noch den Majolika-Shop. Nun hatten wir tolle Sachen gesehen und auch selbst gemacht und der Aufenthalt in der Majolika war leider schon zu Ende. Durch den Schlosspark ging´s zurück in Richtung Innenstadt. Bevor wir wieder in die Straßenbahn eingestiegen sind, hat Frau Klünder uns noch ein Eis spendiert. Alle fanden den Aufenthalt in der MAJOLIKA schön, spannend und interessant – und – wir hatten einen Riesenspaß bei der Herstellung unseres ERICH KÄSTNER – SCHULFRIESES.

Lea Lumpp, Annalena Knab, Christian Fallert

 

Besuchen Sie unsere Schule, wenn Sie den alten und den neuen Wandfries betrachten wollen!

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